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Boxtraining als Methode pädagogischen Handelns

Das Boxtraining ist vor allem für Jugendliche geeignet, die sozial benachteiligt sind oder von Ausgrenzung bedroht sind. Durch das Training werden folgende Problembereiche bearbeitet:

  • Umgang mit überschüssigen Energien
  • Probleme in der Schule oder am Arbeitsplatz
  • Mangelndes Durchhaltevermögen und geringe Anpassungsfähigkeit
  • Mangelndes Selbstvertrauen

Das Training ist auch für Menschen mit seelischen Behinderungen geeignet, bei denen ein sportlich-therapeutischer Ansatz hilfreich ist.

Die grundlegende Bedingung ist, dass der junge Mann oder die junge Frau bereit ist, sowohl die Bewegungsabläufe als auch die Werte des olympischen Boxsports zu lernen.

Alle jungen Menschen, die am Boxtraining teilnehmen wollen, müssen von einem pädagogischen Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin vorgeschlagen werden. Sie müssen einen persönlichen Bezug zum Jugendlichen haben.

Infrage kommen Jugendliche,

  • die Hilfe zur Erziehung erhalten,
  • die im Rahmen von Jugendberufshilfe betreut werden
  • die eine Schule für Erziehungshilfe besuchen,
  • die Angebote der mobilen Jugendarbeit wahrnehmen
  • die vom Jugendamt eine entsprechende Auflage erhalten haben.

Eine Finanzierung ist über IZL sowieso Fachleistungsstunde möglich.

Geleitet wird das Boxprojekt von Oliver Dentz. Er ist Jugend- und Heimerzieher und besitzt die A-Lizenz des Deutschen Amateurboxverbandes. Unterstützt wird Oliver Dentz von Mentoren und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Schon mehrfach erwarben Teilnehmer Meistertitel bei Wettkämpfen. Aus dem Boxprojekt gingen mehrere baden-württembergische Landesmeister, süddeutsche Meister und ein deutscher Vizemeister hervor. Mehrere Athleten wurden in den Kader des Boxlandesverbandes aufgenommen.

Ausführliche Infos zum Boxtraining in der Paulinenpflege Winnenden finden Sie im Flyer:

Friedrich Grießhaber

Friedrich Grießhaber

Tel.: 07195 / 695-6640
eMail: friedrich.griesshaberpaulinenpflegede