„Wir wollen und dürfen diese sieben Menschen aus der Paulinenpflege, die von den Nationalsozialisten 1941 ermordet wurden, nicht vergessen. Sie erinnern uns daran, wohin es führt, wenn Menschen in verschiedene Kategorien eingeordnet werden – egal ob u.a. Leistungsfähigkeit, Meinung, Herkunft, sexuelle Orientierung – und ihnen dann aufgrund dieser Einordnung die Würde und das Menschsein abgesprochen werden. Das darf nie wieder passieren. Deshalb tragen wir Paul Brettschneider, August Göhner, Maria Ruoff, Eva Schittenhelm, August Schwarz, Paul Wagner und Walter Ziegler stets in unseren Herzen“ so unser Vorstand Andreas Maurer heute bei der Gedenkveranstaltung zum #HolocaustGedenktag an den Stolpersteinen an unserem Heinrich-Bässler-Haus mitten in Winnenden.
Dort haben unsere Kolleg*innen für jede Ermordete und jeden Ermordeten eine weiße Rose abgelegt – zudem weist eine Kerze heute besonders auf diese unfassbar grausamen Verbrechen hin. #NiemalsVergessen ist heutzutage wichtiger denn je!
Ich schreie zum HERRN mit meiner Stimme, ich flehe zum HERRN mit meiner Stimme.
Ich schütte meine Klage vor ihm aus und zeige an vor ihm meine Not.
Wenn mein Geist in Ängsten ist, so kennst du doch meinen Pfad. Sie legen mir Schlingen auf den Weg, den ich gehe.
Schau zur Rechten und sieh: Da will mich niemand kennen. Ich kann nicht entfliehen, niemand nimmt sich meiner an.
HERR, zu dir schreie ich und sage: / Du bist meine Zuversicht, mein Teil im Lande der Lebendigen.
Höre auf meine Klage, denn ich werde sehr geplagt. Errette mich von meinen Verfolgern, denn sie sind mir zu mächtig.
Führe mich aus dem Kerker, dass ich preise deinen Namen. Die Gerechten werden sich zu mir sammeln, wenn du mir wohltust.
Psalm 142
















